Photovoltaik allgemein

Begriffsklärung

Der Begriff „Photovoltaik“ ist eine Kombination des griechischen Wortes für „Licht“ (phos, im Genitiv: photos) und „Volt“, der Einheit der elektrischen Spannung. Photovoltaik beschreibt folglich den technischen Vorgang der Umwandlung von Licht (in diesem Fall Sonnenlicht) in elektrische Energie. Da Sonnenlicht praktisch unerschöpflich zur Verfügung steht, zählt diese Form der Stromerzeugung zur Gruppe der sogenannten erneuerbaren Energien.  

Funktionsweise

Für die Umwandlung von Licht in elektrische Energie werden sogenannte Solarzellen benötigt, welche fast ausschließlich aus Silizium bestehen. Durch die Lichteinstrahlung werden in Solarzellen positive und negative Ladungsträger freigesetzt und es entsteht elektrische Spannung. In der Praxis wird eine Vielzahl von Solarzellen zu einem Solarmodul in Reihe geschaltet. Je nach Hersteller können die Maße variieren aber in der Regel ist ein Solarmodul ca. 1 Meter breit bei einer Höhe von ca. 1,60 Meter. Ein solches Modul erzeugt zwar erheblich mehr Energie als eine einzelne Solarzelle, aber um eine wirtschaftliche Nutzung zu gewährleisten, werden in der Praxis mehrere Solarmodule zu einem „String“ in Reihe geschaltet. Die einzelnen Strings wiederum werden parallel geschaltet und bilden zusammen den Generator. Die Leistungsfähigkeit eines Moduls wird in Watt peak (Wp) bzw. Kilowatt peak (kWp) angegeben. Der Ausdruck „peak“ stammt aus der englischen Sprache und bedeutet „Spitze“. Die Angabe kWp bezeichnet die Spitzennennleistung von Photovoltaikmodulen unter Standard-Testbedingungen (STC): 1000 W Einstrahlungsleistung auf 1 Quadratmeter mit einer Solarzellentemperatur von 25°C und einem air mass (AM) von 1,5. AM, zu Deutsch auch "Luftmasse", ist ein Maß für die Länge des Weges, den das Licht eines Himmelskörpers durch die Atmosphäre zurücklegt, relativ zum kürzesten Weg vom Zenit zum Boden. Die Luftmasse wirkt sich auf die spektrale Zusammensetzung des Sonnenlichts aus, welche die Erdoberfläche (Erdatmosphäre) erreicht. In Mitteleuropa hat die air mass im Schnitt einen Wert von 1,5. Der durch die Module gewonnene Gleichstrom muss vor Nutzung noch in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt der sogenannte Wechselrichter. Der Generator, das Montagesystems, die Wechselrichter, der Einspeisezähler (misst die Menge des erzeugten Stroms, der von der Anlage erzeugt und ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird) sowie die benötigten Kabel und Anschlüsse bilden zusammen die Photovoltaikanlage.  

Modularten

Je nach Herstellungsart wird zwischen verschiedenen Modularten unterschieden: monokristallin, polykristallin und Dünnschicht. Während Dünnschichtmodule aufgrund ihres geringeren Wirkungsgrades und ihrer mangelnden Robustheit kaum Verwendung finden, haben mono- und polykristalline Module einen Marktanteil von über 80 Prozent. Monokristalline Module verfügen über einen Wirkungsgrad von ca. 13 bis 19 Prozent, d.h. es werden etwa 5 bis 8 Quadratmeter Fläche für eine Leistung von 1 kWp benötigt. Polykristalline Module (Wirkungsgrad ca. 11 bis 15 Prozent) benötigen für dieselbe Leistung zwar eine größere Fläche (etwa 7 bis 9 Quadratmeter), können aber zu geringeren Kosten hergestellt werden und somit günstiger in der Anschaffung.

Vorteile

Photovoltaik bietet eine Vielzahl ökologischer und ökonomischer Vorteile. Risiken für die Umwelt sind gegenüber „klassischen“ Energieträgern wie Öl (Tankerunglücke), Kohle (Luftverschmutzung) und Atomkraft (Reaktorstörfälle) praktisch nicht existent. Da Sonnenenergie frei zugänglich ist, entstehen keine politischen Konflikte im Kampf um Ressourcen. Außerdem stellen Photovoltaikanlagen im Gegensatz zu Ölfeldern oder Kernkraftreaktoren kein Ziel für terroristische Angriffe dar. Da Gewinnung und Nutzung der Energie am selben Ort erfolgen können, sind keine teuren Stromtrassen oder umweltbelastenden Transporte notwendig (dezentrale Energieversorgung), zudem wird durch den Betrieb der Anlage kein Kohlendioxid freigesetzt. Darüber hinaus bieten sich für Anleger wirtschaftliche Vorteile. Neben der staatlich garantierten Einspeisevergütung sind Investition und Ertrag über einen langen Zeitraum kalkulierbar. Eine Eigennutzung der erzeugten Energie kann die Stromkosten erheblich senken und macht unabhängig von steigenden Strompreisen. Die schnelle und einfache Installation hält die Kosten in einem überschaubaren Rahmen. Gleichzeitig gewinnt die Immobilie, an oder auf der die PV-Anlage montiert wird, an Wert. Da keine beweglichen Teile verbaut werden, sind die Abnutzung einer Photovoltaikanlage sehr gering und die Wartungskosten niedrig.

Primärmarkt

Der von der Bundesregierung avisierte und geförderte Ausbaukorridor liegt bei Photovoltaikanlagen zwischen 2500 und 3500 Megawatt pro Jahr.

Unser Service für Investoren im Primärmarkt beginnt mit dem Sourcing einer auf die Kundenwünsche zugeschnittenen Dach-oder Freifläche für das geplante Investment. Ferner erörtern wir, ob der Kunde lieber als Einzelinvestor oder im Zuge einer Bürgersolaranlage auftreten möchte.

Beim Sourcing geeigneter Flächen werden nicht nur das Solarpotenzial und statische Aspekte in Betracht gezogen, sondern vielmehr das wirtschaftliche Umfeld des Dachverpächters. Gerade bei einer avisierten partiellen Direktvermarktung muss das Geschäftsmodell des Verpächters verstanden und die Bonität bemessen werden, um die Ausfallwahrscheinlichkeit entlang des langfristigen Pachtvertrages/Stromliefervertrages quantifizieren zu können.

Da die EEG-Vergütung über 20 Jahre erfolgt und die Amortisation bei Primäranlagen viele Jahre in Anspruch nimmt, bestehen wir zum Schutz unserer Investoren bei Dachpachtungen auf die Eintragung einer erstrangigen Dienstbarkeit im Grundbuch.

Sobald ein geeignetes Dach ausfindig gemacht wurde, kümmern wir uns um die Ausgestaltung des Pachtvertrages. Nach erfolgter Planung, Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage übernehmen wir das Monitoring, die Wartung und bei einer Direktvermarktung das Vertrags- und Abrechnungswesen.

Die zu erzielende Rendite bei Primärmarktanlagen hängt von einer Reihe von Faktoren ab:

  • Höhe der Anschaffungskosten der Anlage
  • Ausrichtung und Neigung der Dachfläche
  • Höhe der laufenden Kosten für den Betrieb der Anlage
  • Höhe der Dachpacht
  • Wirkungsgrad und Moduldegradation
  • Inflation und Zinsentwicklung

Bei einer Direktvermarktung sind zudem die Strompreisentwicklung und die Höhe des vor Ort-verbrauchten Stroms von Bedeutung.

Sekundärmarkt

Das geschätzte Volumen verbauter Photovoltaikanlagen beläuft sich allein in Europa auf mehr als zwei Millionen Anlagen. Der in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegene Umsatz im Zweitmarkt ist ein Federmechanismus für den stagnierenden Primärmarkt und erfreut sich gerade bei institutionellen Investoren einer immer größeren Beliebtheit. Mit steigender Liquidität entwickelt sich dieser Markt zunehmend zu einer Asset-Klasse, die auch kurzfristige strategische Anlagen möglich macht.

Vorteile eines Zweitmarktinvestments:

  • Bestandsanlagen aus Vorjahren weisen deutlich höhere Einspeisevergütungen auf
  • alte Finanzierungen können übernommen werden

Die Anlagen sind bereits in Betrieb und weisen reale historische Erträge auf, im Gegensatz zu prognostizierten Erträgen im Primärmarkt.   
Unser Service für Investoren im Sekundärmarkt:

  • Technische Due-Diligence
  • Ökonomische Analyse
  • Einbindung unseres quantitativen Models (Unser Model umfasst neben relevanten, projektbezogenen Mikrofaktoren auch makroökonomische Parameter wie Inflations-und Zinsstrukturkurvenszenarien. Wir analysieren sogar die Ausfallwahrscheinlichkeit Garantiegeber und deren Rückversicherer auf die eingesetzten Module.)
  • Analyse potentieller Investments im Gesamtportfoliokontext
  • Sourcing entsprechender Projekte für Investoren
  • Fokus auf Bestandsanlagen großer Projektierer, primär solche, die im Zuge eines erstarrenden Primärmarktes liquide Mittel freisetzen möchten

Sonne sucht Dach – Photovoltaik 2.0

Nutzen Sie Ihr Dach – ökologisch und wirtschaftlich  

Sie produzieren sauberen Strom, generieren Pachteinnahmen und das ohne eigene Investitionskosten. 
 
Wir planen, errichten, betreiben und investieren in Photovoltaikanlagen und sind immer auf der Suche nach kommunalen und gewerblichen Dachflächen, die mehr als 700m² besonnte Fläche aufweisen. 
 
Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Zusätzliche Einnahmen
    Die Verpachtung ungenutzter Dachflächen steigert die Rendite Ihres Objekts. Entsprechende Pachtverträge sind auf 20 Jahre ausgelegt, wobei wir den gesamten Pachtbetrag vor Baubeginn vollständig auszahlen können. Gegenwärtig zahlen wir Einmalpachtbeträge von bis zu 120.000 Euro je Projekt. Das Beste: Nach den 20 Jahren können Sie die Anlage für 1 Euro übernehmen.
  2. Eine Vertragspartei
    Wir sind Ihr einziger und direkter Vertragspartner und arbeiten mit keinen Subunternehmen zusammen. 
  3. Langlebigkeit der Dacheindeckung erhöhen
    Eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage dient als Witterungsschutz und erhöht somit die Langlebigkeit der Eindeckung. Sie reduziert in diesem Zug eingeplante Ressourcen für Renovierungen. 
  4. Engagement für den Klimaschutz – ganz ohne eigene Investition
    Wir sind gerne bereit in Zusammenarbeit mit Ihrer Kommunikationsabteilung Ihr Engagement medienwirksam zu veröffentlichen. 
  5. Potenzielle Einsparungen beim Strombezug
    Als Dachverpächter können Sie, sofern gewünscht, Ökostrom vom eigenen Dach beziehen. Die nunmehr niedrigen Stromgestehungskosten von Photovoltaik machen Bezugspreise unterhalb Ihres aktuellen Tarifs möglich. 
  6. Umweltbewusstes Aushängeschild
    Photovoltaikanlagen auf dem Dach sind gut sichtbare Zeichen des unternehmerischen Engagements für die Umwelt. Die Erträge des Sonnenkraftwerks können mit einem Display an prominenter Stelle visualisiert werden. 
  7. Umfassend versichert: Betreiberhaftpflicht und Photovoltaikversicherung
    Alle von uns betriebenen Anlagen werden umfassend versichert. 
  8. Umweltbilanz
    Die CO2-Minderung durch die Anlage kann dem Gebäude zugerechnet werden. Dadurch verbessert sich die Öko-Bilanz des Gebäudes und des beherbergten Unternehmens.

Unser Anspruch:

  • Wir suchen Dachflächen, die mindestens 250m² unverschattete Fläche aufweisen  
  • Wir suchen deutschlandweit  
  • Wir suchen Sattel- und Flachdächer. Bei Satteldächern sollte im Idealfall eine Südausrichtung gegeben sein.    

VERSCHIEDENE VERGÜTUNGSMODELLE:  

  • Pacht je installiertem kWp 
  • Pacht je nach verbautem Quadratmeter 
  • Anteil am Jahresertrag der Photovoltaikanlage 
  • Frei nutzbare Allokation von Ökostrom (generiert von der auf dem Dach installierten Anlage) 
  • Einmalige Vorabzahlung (deckt den abgezinsten Pachtbetrag entlang der gesamten Laufzeit) 
  • Einmalige Vorabzahlung in Form einer Dachsanierung   
Broschüre

FAQ

  • Rentieren sich Investments in Photovoltaik noch?

    Diese Frage können wir trotz sinkenden Einspeisevergütungen ganz klar bejahen. Investments in Photovoltaik erzielen bei moderaten Risiken stabile Renditen. Aufgrund präzise prognostizierbarer Sonneneinstrahlung und robuster, wartungsarmer Technik entstehen Betreibern keine unkalkulierbaren Kosten.

  • Wie hoch sind die Stromgestehungskosten bei PV-Anlagen?

    Sinkenden Einspeisevergütungen stehen stark gefallene Systempreise und effizientere Wirkungsgraden gegenüber. Stromgestehungskosten aus Photovoltaikanlagen liegen bei 8 bis 11 Cent pro kWh und sind somit signifikant niedriger als die Bezugskosten für Netzstrom aus fossilen Brennträgern.

  • Welche Renditen können mit PV-Projekten erzielt werden?

    Renditen aus Projekten mit Volleinspeisung liegen, je nach Einstrahlungsgebiet und Investitionskosten, bei 8 Prozent vor Kosten. Sollte ein Teil der erzeugten Energie lokal vermarktet oder selbst verbraucht werden, liegen die prognostizierten Renditen sogar im zweistelligen Bereich.

  • Bestehen steuerliche Vorteile für Betreiber von PV-Anlagen?

    Steuerlich genießen Betreiber von Photovoltaikanlagen dieselben Vorteile, wie sie Unternehmen eingeräumt werden. Neben der Gesamtrückerstattung der Mehrwertsteuer profitieren Betreiber vor allem von verschiedenen Abschreibungsmöglichkeiten.

  • Wie sieht das Rendite/Risiko-Verhältnis bei PV-Projekten aus?

    Die Renditen von Photovoltaikinvestition sind in den letzten Jahren stabil zwischen 6 und 9,5 Prozent Hervorzuheben ist außerdem, dass die Rendite einer Photovoltaikanlage staatlich in Form des EEG-Gesetzes für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert ist. Dieses überdurchschnittliche Rendite/Risiko-Verhältnis macht ein Investment in ein Photovoltaikprojekt besonders attraktiv. Es fehlen im Hinblick auf die nächsten Jahre Alternativen um vergleichbare Renditen zu realisieren, welche darüber hinaus noch staatlich garantiert werden. Eventuell wären solche Renditen mit Aktien möglich, jedoch mit einem erheblich höheren Risiko. Außerdem ist das Aktienniveau im Moment sehr hoch, so dass zudem ein erhebliches Verlustrisiko besteht.

  • Welche Möglichkeiten der steuerlichen Abschreibung gibt es bei PV-Anlagen?

    Hier ist vor allem der sogenannte Investitionsabzugsbetrag, eine Art „Sofortabschreibung“ zu nennen. Mit seiner Hilfe lassen sich bei der Anschaffung 40 Prozent der Kosten der Anlage sofort gewinnmindernd geltend machen. Für den dann verbleibenden Rest kann, zusätzlich zur normalen linearen Abschreibung von 5 Prozent, noch eine weitere 20 prozentige Sonderabschreibung vorgenommen werden. Durch die Ausnutzung aller Möglichkeiten lassen sich so bei der Anschaffung ganze 55 Prozent der Gesamtkosten steuermindernd geltend machen.

  • Warum werden PV-Projekte auch als „Steuersparmodelle“ bezeichnet?

    Mit Hilfe von Sonderabschreibung und Investitionsabzugsbetrag lässt sich anfangs unter bestimmten Voraussetzungen ein Großteil der Investition abschreiben und die rechnerischen Anfangsverluste steuermindernd mit anderen Einkunftsarten verrechnen. Wer beispielsweise eine hohe Sonderzahlung oder Abfindung vom Arbeitgeber bekommt, könnte so mit der Anschaffung einer Photovoltaikanlage im gleichen Jahr mehrere tausend Euro Steuern sparen. Auch für Erben kann eine Photovoltaikanlage steuerlich interessant werden: Wer statt Geldvermögen eine Photovoltaikanlage vererbt oder überschreibt, ermöglicht seinen Nachkommen den derzeit noch wesentlich niedrigeren Steuersatz für das Vererben eines Gewerbebetriebs.

  • Werden Photovoltaikanlagen durch die KfW gefördert?

    Speziell zur Förderung von Photovoltaikanlagen hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das Programm "Erneuerbare Energien - Standard 274" aufgelegt. Es ermöglicht die zinsgünstige Finanzierung von Solaranlagen. Wer ein solches Darlehen in Anspruch nehmen möchte, muss allerdings seinen Solarstrom ins öffentliche Netz einspeisen. Es können Laufzeiten von fünf, zehn oder 20 Jahren gewählt werden. Die Konditionen des Förderkredits sind abhängig von der Bonität des Antragstellers. Diese ermittelt die Hausbank, über die auch der Kreditvertrag abgeschlossen wird.

  • Was ist aus steuerlicher Sicht noch zu beachten?

    Für die oben genannten Regelungen gelten, wie so oft bei steuerlichen Angelegenheiten, Grenzen und Ausnahmen. Wir empfehlen, vor Investition in ein Photovoltaikprojekt, die Kontaktaufnahme mit einem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt, um die persönlichen steuerlichen Auswirkungen detailliert zu besprechen.

  • Besteht die Möglichkeit einer Fremdfinanzierung?

    Durch die staatlich gesicherte EEG- Einspeisevergütung finanzieren Kreditinstitute Photovoltaikanlagen bis zu einem Fremdfinanzierungsgrad von 100 Prozent. Neben der KfW, umweltorientierten Banken und Bausparkassen sind auch Hausbanken Anlaufstellen für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen.

  • Kann durch Direktvermarktung ein Mehrerlös erzielt werden?

    Der stetige Preisverfall der Komponenten erlaubt Stromgestehungskosten aus Photovoltaikanlagen, die deutlich unterhalb der Bezugskosten für Netzstrom angesiedelt sind. Aus dieser Tatsache lässt sich eine Win/Win-Situation für Investoren und Flächenverpächter ableiten. Anlagenbetreiber können so einen Teil des produzierten Stroms direkt vor Ort vermarkten und im Vergleich zur EEG-Vergütung Mehrerlöse erzielen. Der Dachverpächter erhält in dieser Konstellation nicht nur eine festgeschriebene Pacht für sein Dach, sondern auch lokal erzeugten Ökostrom unterhalb seiner aktuellen Bezugskosten.